Neue Wege der Korrespondenz

Briefe, E-Mails, Bewerbungen
Buch
1. Auflage 2010
168 Seiten
17 x 24 cm
ISBN 978-3-286-51471-3
Preis
45.00 CHF
«Der unentbehrliche Begleiter mit topaktuellen Vorlagen auf dem Weg zu einer lebendigen und innovativen Unternehmenssprache.»

Inhalt

  • Einführung in die Strategie «Brief, Briefing, Mikro-Wording»
  • Mustertexte zu den Top-Themen der Korrespondenz (z. B. Kundenanfragen, Terminabsprachen, Offerten, Rechnungen, Mahnungen, Einladungen)
  • Zuordnung von «Brief, Briefing, Mikro-Wording» zu den Mustertexten
  • Briefe für Menschen, die einen Job suchen: Bewerbungen mit mehr Aussage
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Kundenkommunikation: Ideen für den Alltag
  • Unangenehme Nachrichten kommunizieren
  • Hilfen für amtliche Schriftstücke: Es geht auch ohne Bürokratie!
  • Programm für die Erstellung eines internen Sprachleitbildes

Beschreibung

«Neue Wege der Korrespondenz» zeigt, wie für unterschiedliche Anlässe eine lebendige Briefsprache entwickelt werden kann.

Dazu wird für Briefe und E-Mails die passende Kommunikationsstrategie gewählt, um unterschiedliche Informationsbedürfnisse angemessen umzusetzen: «Brief», «Briefing» oder «Mikro-Wording».

Zahlreichen Top-Themen der Korrespondenz wird die passende Strategie zugeordnet und durch Mustertexte illustriert. «In»- und «Out»-Kommentare helfen bei der Umsetzung der Strategie in der eigenen Korrespondenz.

Zielgruppe

Das Buch richtet sich an alle Personen, die im beruflichen Alltag schriftlich kommunizieren, aber auch an Vorgesetzte, die für eine innovative Unternehmenssprache verantwortlich sind.

Tipps für gute Korrespondenz


Menschen gewinnen
Das geht nur, wenn wir unsere Arbeit mögen und an Menschen interessiert sind. Dazu braucht es eine neue Sprache, ein frisches Gefühl und die volle Anwesenheit der Korrespondierenden. Herkömmliche Korrespondenz ist gefangen in ewig gleichen Formulierungen und blind für menschliche Gefühle, echte Empathie fehlt. Achten Sie beim Schreiben darauf, ob Sie wirklich mit Ihrer inneren Stimme gewinnend sprechen und damit auch so schreiben können.

Zielfragen 
Ohne Ziel geht es auch, nur brauchen Schreibende mehr Zeit und Lesende mehr Nerven. Die meisten Texte sind zu lang. Zielfragen helfen, Briefe und E-Mails kurz zu halten:

  • Was ist der Kern meiner Aussage, was möchte ich erreichen?
  • Welche Inhalte brauche ich für dieses Ziel, worüber schreibe ich nicht?
  • Wie möchte ich wirken, damit mein Inhalt richtig ankommt?

Präsens für Präsenz
Ein Gespräch, auch ein schriftliches, sollte aktuell sein. Der langweiligste Routine-Satz «Ihr Schreiben haben wir erhalten», gehört in die Archivschachtel, genauso wie «Wir hoffen, Ihnen hiermit gedient zu haben». Erstens sind das Floskeln und zweitens verstärkt «haben» die Langeweile. Empfehlung: Legen Sie fest, was Sie sagen möchten und versuchen Sie möglichst nah an dieses Gefühl oder an diese Absicht heranzuschreiben.

Brieffreundschaften
Sie sind nicht immer willkommen, die Hin-und-Her-Zweizeiler. Empfehlung: Schreiben Sie auch mal mit herzhafter Entschlossenheit: «Zu diesem Thema informierten wir Sie vollständig. Mehr können wir dazu nicht sagen.» Wichtig ist, dass solche Sätze locker wirken und nicht schnippisch.

Textbausteine für Untalentierte
Menschen denken viele gute, witzige, hilfreiche, sympathische Dinge, aber sie schreiben sie nicht. Erstens hat Schreiben mit Übung zu tun und zweitens mit etwas Mut. Notieren Sie alles, was Sie sagen und arbeiten Sie erst im nächsten Schritt an Stil und Verständlichkeit.

Das Schlimmste, das man tun kann 

  • So tun als wäre man persönlich und dazu einen Textbaustein nutzen.
  • So tun als würde man sich um sein Gegenüber kümmern und eine völlig unpassende Antwort schreiben.
  • So tun als wären kritische Stimmen willkommen und dann mit totaler Abwehr kommunizieren.
  • Den Kundentext gar nicht lesen und irgendetwas schreiben.
  • Schlimm ist auch, ständig das sein zu wollen, was man nicht ist.

Fragen an die Autorin Angelika Ramer


Was bedeutet zeitgemässe Korrespondenz für Sie?

Zeitgemäss ist, wieder mehr Gewicht auf Werte und Menschlichkeit zu legen. Viele meiner Kunden fragen mich, wie eine freundliche und klare Dialogsprache in Briefen und E-Mails gelingt. Wertvolle Korrespondenz entsteht, wenn Unternehmen und Menschen mit einer «Ich-mag-dich-Einstellung» korrespondieren. Die Verbindung von Sachlichkeit und Menschlichkeit ist zeitgemäss und professionell. Briefe und E-Mails sind schriftliche Gespräche.


Schreiben Sie gerne Briefe?

Meine Rechnungen zum Beispiel gehen alle auf dem Postweg raus. Und auf jede Rechnung schreibe ich einen individuellen Satz. Wenn ich Briefe schreibe, dann eher von Hand. Dafür setze ich unser Kommunikationsmodell «Latte Macchiato» ein. Das Modell steht für die Idee: Gute Texte sind ein Genuss.

Ihr Korrespondenz-Helfer

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